Kolochau gehört zu den größeren Gemeinden des Amtes Schlieben. 1346 wird der Ort erstmals urkundlich in den Meißner Bistumsmatrikeln erwähnt. "Ort des Koloch", aus dem Slawischen abgeleitet, führte zum heutigen Ortsnamen. Das wirkliche Alter des Ortes ist vermutlich wesentlich höher.
Schon die frühgotische Dorfkirche deutet auf das 13. Jahrhundert hin. Über die Grenze hinaus bekannt ist F. Stoy (1887-1978), der in Kremitzaue OT Kolochau beheimatet war und viel zur Erforschung der Geschichte der Region beitrug.
Die Kirche ist das älteste Bauwerk des Dorfes. Der wehrhafte Charakter des Baus aus der Zeit des hochmittelalterlichen Landausbaus lässt die Schwierigkeiten dieser Zeit erahnen.
2004 wurden die Gemeinden Kremitzaue OT Kolochau, Polzen und Malitschkendorf zur Großgemeinde Kremitzaue zusammengelegt. Auf aktuellem Kartenmaterial ist heute Kremitzaue OT Kolochau durch Kremitzaue ersetzt.
Die neu renovierte Kirche von Kremitzaue OT Kolochau
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